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Ephesos Dig 01a

 

 EPH.DIGITAL

  

  

Bild: Screenshot Bilddatenbank (© ÖAW – ÖAI)

Ephesos Dig 02 Ephesos Dig 03 (© ÖAW – ÖAI

 

 

EPH.DIGITAL - Entwicklung und implementierung eines übergreifenden, digitalen dokumentations- und Archivierungssystems

 

 

Status quo

In den vergangenen Jahren ist durch die Weiterentwicklung der Methoden und die Integration unterschiedlichster Disziplinen in die archäologische Grundlagenforschung sowie durch technologische Fortschritte die Menge an digitalen Daten enorm angewachsen (z.B. Datenbanken zur Dokumentation der archäologischen Strukturen und Funde, 3-D-Laserscans, Vermessungsdaten, Materialanalysen). Dazu kommen analoge Daten, wie z.B. handgeschriebene Grabungstagebücher, Schriftverkehr, Pläne und Skizzen, die in den Archiven und Sammlungen des Österreichischen Archäologischen Instituts lagern und einzigartige Zeugnisse früherer Grabungsprojekte darstellen.

 

Case Study: Spätantik-mittelalterliches Stadtquartier

Bis Ende 2019 wird für die Daten, die während der Grabung im spätantik-mittelalterlichen Stadtquartier südlich der Marienkirche von Ephesos generiert wurden bzw. noch zu erwarten sind, eine umfassende Lösung zur einheitlichen und strukturierten Erfassung, Verarbeitung und langfristigen Archivierung erarbeitet. Ziel ist es nicht nur die Langzeitarchivierung sicherzustellen, sondern auch für die einzelnen Anwender/Bearbeiter ein praktikables Werkzeug zur Verarbeitung der einzelnen Datengattungen zu schaffen und Arbeitsabläufe zu optimieren.

Bestehende Lösungen fachverwandter Institutionen sollen berücksichtigt werden, um im Idealfall auch einen Datenaustausch mit anderen Projekten zu ermöglichen. Ein weiteres Ziel ist es, die Informationen online für die wissenschaftliche Community als auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

Die in der Case Study entwickelte Lösung soll in weiterer Folge am gesamten ÖAI Anwendung finden.

Dieses Projekt ist Teil der Initiative „Archäologisches Informations- und Archivierungssystem“ am Österreichischen Archäologischen Institut.

Mit freundlicher Unterstützung von