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CELSUSBIBLIOTHEK

BILD: CELSUSBIBLIOTHEK, CREDIT: ÖAI/Niki Gail

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Die Celsusbibliothek wurde zwischen 100 und 110 n. Chr. von Gaius Iulius Aquila für seinen Vater, den Senator Tiberius Iulius Celsus Polemaeanus, gestiftet.

Die Bibliothek ist eigentlich als Heroon zu verstehen, das über der Grabkammer des verstorbenen Celsus Polemaeanus errichtet wurde.

Über eine neunstufige Freitreppe erreicht man die Vorhalle, von der aus der dreigeschossige Bibliotheksraum betreten werden konnte. Unter diesem befindet sich die Grabkammer mit dem Sarkophag. Die Buchrollen waren in schrankartigen Nischen verwahrt, die über Galerien in den Obergeschossen zu erreichen waren.

Bei einem Erdbeben um 270 n. Chr. wurde die Bibliothek zerstört.

In der Spätantike dienten die Reste ihrer Prunkfassade als Rückwand eines Straßenbrunnens.

Bereits 1905/1906 ausgegraben, wurde das Gebäude erst in den Jahren 1970–1978 mithilfe der Finanzierung durch Anton Kallinger-Prskawetz und die Gesellschaft der Freunde von Ephesos wiedererrichtet.

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